Engelsmann Peters GmbH | ZOB Schwäbisch Hall
structural engineering, Tragwerksplanung
15220
portfolio_page-template-default,single,single-portfolio_page,postid-15220,qode-quick-links-1.0,ajax_fade,page_not_loaded,,qode-content-sidebar-responsive,qode-theme-ver-16.6,qode-theme-bridge,wpb-js-composer js-comp-ver-5.5.1,vc_responsive

ZOB Schwäbisch Hall

Schwäbisch Hall
  • AUSZEICHNUNG FÜR BEISPIELHAFTES BAUEN IM LANDKREIS SCHWÄBISCH HALL 2007-2009

 

Der Neubau von zwei Überdachungsbauwerken ist Teil der Baumaßnahme ZOB (Zentraler Omnibusbahnhof) Schwäbisch Hall. Erscheinungsbild und Form der beiden sehr schlanken, flügelartigen Überdachungsbauwerke in Monocoque-Bauweise sind abgestimmt auf die städtebaulich-architektonischen Randbedingungen. Die Bussteigüberdachung des ZOB besteht aus zwei voneinander unabhängigen Teilbereichen, die in Nord-Süd-Richtung unmittelbar hintereinander angeordnet sind. Die Grundrissformen sind aus der Verkehrsplanung abgeleitet. Die Überdachung Süd hat eine maximale Länge von etwa 53 m und eine mittlere Breite von rund 13 m. Das südliche Dachende ist über einem Servicegebäude im Grundriss aufgeweitet und bildet einen Sonderbereich mit einer maximalen Breite von 15 m. Die Überdachung Nord hat eine maximale Länge von 90 m und eine Breite von 9 m. Das Primärtragwerk der beiden Überdachungen besteht aus den Elementen Stütze, Hauptträger in Längsrichtung und Nebenträger in Querrichtung sowie einer statisch mitwirkenden Dachhaut. Form und Konstruktion bilden bei dieser in statisch-konstruktiver und fertigungstechnischer Hinsicht sehr anspruchsvollen Bauweise eine nicht auflösbare, sehr leistungsfähige Einheit. Die Querschnitte der zwischen 4,80 m und 6,0 m hohen Stützen bestehen aus geschweißten Hohlprofilen. Die rückgratartig angeordneten Hauptträger werden von mehrzelligen, geschweißten Stahlhohlprofilen gebildet und sind biegesteif mit den Stützen verbunden, so dass in Längsrichtung mehrfeldrige Rahmentragwerke entstehen. Die Aussteifung für horizontale Einwirkungen erfolgt über Rahmentragwirkung in Längsrichtung und über Einspannung in Querrichtung. Die beiden Tragwerksteile wurden fugenlos ausgeführt, um eine dauerhafte und unterhaltungsarme Tragstruktur zu gewährleisten. Die Gründung der Überdachungsbauwerke ist als Tiefgründung ausgebildet. Das Niederschlagswasser wird in die umlaufend entlang der Dachränder angeordneten Kastenrinnen geleitet. Die LED-Beleuchtung ist in die Dachhaut integriert.

 

PUBLIKATIONEN:

  • Jahrbuch Ingenieurbaukunst 2015
  • Stahlbau 01/2013
  • Stahlbau Nachrichten 04/2013

Bauherr

Staatliches Hochbauamt Schwäbisch Hall

Unsere Leistung

Tragwerksplanung LP 1-6

Objektplanung

Marquardt Architekten BDA

Planung und Bau

2009-2011

BGF

1.200 m²

Fotos

Roland Halbe

Kategorie
Dächer, Neubau, Stahl